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Was hat Dietrich Eckart vom
Liebhaber der Gedichte Heinrich Heines zu dem mörderischen Antisemiten
werden lassen, der die Ideologie der Nazis maßgeblich beeinflußt hat? Die Erzählerin bekommt diesen Vordenker Hitlers nicht mehr aus dem Kopf, sie befragt sich, ihre Eltern, die Geschichte, wie sich dieses Denken gegen alle Menschlichkeit hat durchsetzen können und am Ende vielleicht auch heute wieder an schrecklicher Kraft gewinnen kann. |
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"Immer war es am Ende meiner
Schwangerschaften, dass er aufkreuzte und sich in meinen Träumen
festsetzte, mich dickbäuchig und schwerfällig in Bibliotheken trieb." Bei
diesem "er" handelt es sich um Dietrich Eckart, der 1923 am Obersalzberg
wenige Tage nach dem Marsch auf die Feldherrnhalle in München starb. Ihn,
den Vordenker und ersten Propagandisten der Nazis, bekommt die Erzählerin
nicht aus dem Kopf. Sie muss der Frage folgen, weswegen dieser verdrehte
Geist sich jenen mörderischen Antisemitismus, der im Völkermord endete,
als erster ausgedacht hat. |
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