Zuflucht im Schönen No. 41: Raub dir dein Leben! / Lou Andreas-Salomé

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Zum Ende der Woche ...

das schöne Heft mit Notizen für diesen Vlog, das ich am 20.3.2020 angefangen habe, ist nun voll!

(Das Foto oben nahm ich in einem Café in Beirut auf, 2018.)

Heute denke ich nochmal laut über Natalia Ginzburgs Zitat nach und über das Wort von Lou Andreas-Salomé, dass man sich das eigene Leben rauben muss.

Ich empfehle den sehr schönen Film "Lou Andreas-Salomé" der deutschen Regisseurin Cordula Kablitz-Post, die das Leben der eigenwillige Philosophin, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin auf originelle und bewegende Weise erzählt. Lou Andreas-Salomé (geboren 1861 in Petersburg, gestorben 1937 in Göttingen) studierte als eine der ersten Frauen in Zürich Philosophie und schrieb u.a. Maßgebliches über Friedrich Nietzsche, mit dem sie auch befreundet war. Sie wollte als Frau ihre Unabhängigkeit und ging deshalb eine Ehe ohne Sex ein, mit dem Orientalisten Friedrich Carl Andreas (der übrigens auch eine faszinierende Vita hat). Sex hatte sie mit Herrn Rilke, davon erzählt ja Gunna Wendt in ihrem Buch über diese "Amour fou", das ich schon empfohlen habe.

Wer am Samstag auch etwas anschauen will, empfehle ich ein Filmchen, in dem ich vor ein paar Jahren die Geschichte von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist an den Schauplätzen am Wannsee erzähle; damals für das Projekt Landvermesser, bei dem es um Literatur und Orte ging.

Unten alle Links.

Ich ermutige, das nächste Geschenk beim Bübül Verlag oder bei mir einzukaufen, von wegen Luft und Liebe und Anerkennung.